Projekte


Komplementärmedizinische Massnahmen auf der Palliative Care Unit USZ

Beschreibung
​Palliative Care ist ein ganzheitlicher Ansatz zur Linderung des Leidens und zur Unterstützung der Lebensqualität von Patienten mit terminalen Erkrankungen. Gemäss Definition der WHO werden dabei sowohl die körperliche als auch die psychosoziale, seelische und spirituelle Ebene berücksichtigt. Neben den konventionellen Standardtherapien sind in der Palliative Care oft auch komplementäre Therapien angezeigt und gefragt. Primäres Ziel ist
die interprofessionelle Entwicklung von Pflege- und Behandlungsmodellen eines komplementär- und integrativmedizinischen Angebots für ausgewählte Indikationen in der stationären Palliative Care. Sekundäre Ziele schliessen die  Identifikation von adäquaten Indikationen, passenden Verfahren aus der komplementären und integrativen Medizin, sowie die Erarbeitung von entsprechenden Standards und die Festlegung von Kriterien für eine nachhaltige Implementierung ein. Zusätzlich zum bereits bestehenden ärztlichen Angebot und der Musiktherapie sollen dabei speziell die komplementär- und integrativmedizinischen Möglichkeiten der Pflege im interprofessionellen Kontext der stationären Palliative Care erarbeitet werden. Dafür kommen qualitative und quantitative Verfahren zur Anwendung.
​Projektleitung
Dr. Stefan Obrist (Klinik für Radio-Onkologie)
Projektkoordination
Christoph von Dach, RN, MSc
​Wissenschaftliche Mitarbeit
​Prof. Matthias Guckenberger, Esther Linka, Prof. Claudia Witt, MBA
​Projektdauer
2014 - 2017
​Förderung
von Schilling Stiftung

Mobile health technologies for palliative care patients
Beschreibung
​Aktivitätstracking von Patienten mit Smartphone und Fitnessarmband: eine Pilotstudie zur Verbesserung der ambulanten Versorgung von Patienten, die aus der stationären Behandlung des Kompetenzzentrums entlassen werden.

Wir testen in einer Kooperationsstudie mit der ETH Zürich
(Electronics Laboratory- Wearable Computing, Prof. Gerhard Tröster) die Akzeptanz von Geräten  zur Erfassung von körperlicher und sozialer Aktivität bei Patienten mit unheilbaren Erkrankungen. Dabei möchten wir auch untersuchen, ob Veränderungen im Aktivitätsverhalten eines Menschen im Zusammenhang mit seinem allgemeinen Befinden stehen. Wenn dieser Zusammenhang dargestellt werden könnte, wäre es für den Arzt möglich anhand drahtlos übertragener Daten frühzeitig Veränderungen im Krankheitsgeschehen eines Patienten zu erkennen. Er hätte so die Möglichkeit, aktiv mit dem Patienten Kontakt aufzunehmen und sich nach dessen Befinden zu erkundigen. Ziel wäre es, aufgrund rechtzeitiger Hinzuziehung eines professionellen Behandlungsteams Krisen im Krankheitsverlauf eines unheilbar erkrankten Menschen und allenfalls notfallmässige Hospitalisierungen  zu verhindern.
Projektleitung
Dr. Gudrun Theile, MPH
2 Projekte des NFP 67 'Lebensende'

„Planung des Lebensendes (Advanced Care Planning)“ von Tanja Krones, Klinische Ehtik USZ


Weil es alles andere als einfach ist, das Lebensende zu planen, geht es in dieser Studie mit sehr vielen Kooperationspartnern aus ganz verschiedenen Disziplinen der Medizin darum zu testen, ob es Patienten und Angehörigen hilft, wenn sie durch geschulte Personen und Informationsmaterial Beratung zum Thema Patientenverfügung erhalten.
„Alternative Religiosität und deren Konsequenzen am Lebensende“ von Prof. D. Lüddeckens, Religionswissenschaftliches Seminar der Theologischen Fakultät Zürich.
Ansprechspartnerin im KPC
Dr. Barbara Loupatatzis MScN